Ortstkirchgeld

Die Einnahmen der Kirchengemeinde Möllenbeck bestehen hauptsächlich aus der Kirchensteuer und dem Ortskirchgeld.
Unsere evangelisch Reformierte Kirche erhält allerdings nur die Kirchensteuern der Gemeindeglieder, die sich auch „reformiert“ melden, obwohl in Möllenbeck alle evangelischen Gemeinde-glieder zur Kirchengemeinde gehören.
Von den Kirchensteuern werden zuerst die Aufgaben bezahlt, die alle Kirchengemeinden gemeinsam betreffen, wie z.B. die gesamt-kirchliche Verwaltung, die Pfarrbesoldung, die Zuschüsse zu Bau-aufgaben, Diakonie, Jugendarbeit…
Neben der Kirchensteuer hat jede Kirchengemeinde das Recht, eine Ortskirchensteuer zu erheben, damit sich auch diejenigen Ge-meindeglieder an den Aufgaben der Gemeinde beteiligen, die auf-grund der staatlichen Steuergesetze keine Kirchensteuer zahlen.
Seit Jahren schon verzichtet die Kirchengemeinde Möllenbeck auf dieses Recht, das Ortskirchgeld zwangsweise einzuziehen.
Stattdessen bittet die Kirchengemeinde Sie, die Gemeindeglieder, sich selbst einzuschätzen und das Ortskirchgeld mit einem der beiliegenden Zahlscheine zu überweisen.
Diese Zahlscheine dienen zugleich als Steuerbeleg für das Finanzamt beim Lohnsteuerjahresausgleich.
Um die Pflegearbeiten am Friedhof und die laufenden Kosten bestreiten zu können, ist das diesjährige

O R T S K I R C H G E L D

für den F R I E D H O F bestimmt.

Die Friedhofskasse ist rechtlich eine eigenständige Kasse, die nicht aus anderen Mitteln der Kirchengemeinde unterstützt werden darf.
Dadurch, dass immer mehr Urnenbeisetzungen stattfinden, die zum Teil auch auf schon vorhandenen und bezahlten Grabstätten, bewegt sich die Friedhofskasse immer am unteren Limit.
Aus diesem Grund kann der Friedhof nicht mehr – wie bisher gewohnt – so aufwendig von der Gärtnerei gepflegt und unterhalten werden, zumal auch keine Pflanzenschutzmittel benutzt werden dürfen.
Um aber die Gebühren weiterhin so günstig wie möglich zu halten, bitten wir darum, dass alle, die ein Grab betreuen, auch die Wege vor und zwischen den Gräber mit pflegen. Für viele ist das eine Selbstverständlichkeit – herzlichen Dank dafür.